Was steckt dahinter.
Arbeitsprogramm Spazi avert & Ufficinas
Sie kennen die Herausforderungen, mit denen Sie täglich in Ihrem Schaffen konfrontiert sind, am besten und sicher haben Sie die eine oder andere Idee, die Sie schon immer umsetzen wollten. Bringen Sie die Themen ein, die Ihnen am Herzen liegen oder schliessen Sie sich einer Arbeitsgruppe an, die ein Thema bearbeitet, das Sie besonders interessiert.
Haben wir Ihr Interesse geweckt oder kennen Sie eine Person, die sich hier einbringen möchte? Dann melden Sie sich mit dem Anmeldeformular an oder leiten Sie diesen Link weiter!
Programmstruktur
Das Arbeitsprogramm «Spazi avert & Ufficinas» basiert auf zwei Gefässen und einer Methode.
Was ist der Spazi avert?
Der «Spazi avert» ist eine Netzwerkveranstaltung, an der die Teilnehmenden – Tourismus- und Kulturschaffende – ihre Ideen, Themen und Projekte einbringen. Zu Beginn werden alle Themen kurz vorgestellt und gesammelt. Anschliessend werden die Projekte und Ideen in frei wählbaren Kleingruppen diskutiert. Anhand der OKR-Methodik werden konkrete Ziele definiert. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, an welchem Thema oder Projekt sie mitdiskutieren möchten.
Am Ende des «Spazi avert» liegen folgende Resultate vor:
- Konkrete Ideen oder Projekte, die den Kulturtourismus im Kanton voranbringen.
- Idealerweise bereits konstituierte Arbeitsgruppen, die sich mit den einzelnen Ideen und Projekten befassen.
- Konkreter Plan, wie an den Ideen und Projekten bis zum nächsten Treffen (den sog. Ufficinas) gearbeitet wird.
Die Kriterien
Im Anschluss an den Spazi avert wählt die Projektleitung, gestützt auf die strategischen Ziele von graubünden Cultura, Ideen und Projekte aus, die Relevanz für den ganzen Kanton haben oder als Pilotprojekt dienen können und daher im Rahmen des Arbeitsprogramms weiterverfolgt werden.
| 1. Wertschöpfungspotential | Das Projekt generiert für Kulturschaffende und Tourismusverantwortliche in der Region eine nachhaltige direkte oder indirekte Wertschöpfung. |
|---|---|
| 2. Sensibilisierung | Das Projekt trägt dazu bei, Gäste und Einheimische für die Erhaltung des kulturellen Erbes und/oder das zeitgenössische Kulturschaffen zu sensibilisieren. |
| 3. Vernetzung | Das Projekt stärkt die Netzwerke und den Austausch zwischen Kulturschaffenden und Tourismusverantwortlichen. |
| 4. Themasetting | Das Projekt schafft eine Öffentlichkeit für das Thema Kulturtourismus und verbessert die internen und externe Wahrnehmung desselben. |
| 5a. Alleinstellung (gegen aussen) | Das Projekt stärkt die kulturellen Alleinstellungsmerkmale des Kantons/der Region. |
| 5b. Identität (gegen innen) | Das Projekt stärkt die regionale Identität. |
| 6. Angebotsorientierung | Das Projekt fördert die kulturtouristische Qualität, indem es hochwertige kulturtouristische Angebote schafft. |
| 7. Netzwerkbildung | Das Projekt trägt zum Aufbau eines Netzwerk bei, welches sich um kulturtouristische Themen in Graubünden kümmert. |
| 8. Innovation | Das Projekt erkennt Innovationspotenziale und bringt neuartige Ansätze ein. |
| 9. Übertragbarkeit | Das Projekt hat Modellcharakter und kann in andere Kontexte oder Regionen übertragen werden. |
| 10. Inklusion und Diversität | Das Projekt ist inklusiv und bestrebt eine möglichst breite und diverse Gruppe von Menschen einzubeziehen. Eine breite Palette von Stimmen und Perspektiven wird gefördert und integriert. |
| 11. Umsetzungsplanung | Die Umsetzungsplanung im Projekt ist klar und zielorientiert, passend zur Projektgruppe formuliert und übersichtlich gestaltet. |
Wie funktionieren die Ufficinas?
Die «Ufficinas» sind regelmässige Arbeitstreffen. Sie finden einmal pro Quartal statt. Die Arbeitsgruppen berichten von den Fortschritten ihrer Ideen und Projekte und es werden gemeinsam die Ziele für die nächsten drei Monate definiert. Dabei wird sich an der OKR-Methode orientiert.
Was ist die OKR-Methode?
Die OKR-Methode (Objectives and Key Results) ist eine Methode zur agilen Strategieumsetzung. Gemeinsam werden die Projektziele und die Kennzahlen definiert, durch die das Erreichen der Ziele gemessen werden kann. Die Ziele werden dabei im Normalfall für das folgende Quartal fixiert. Bei regelmässigen Arbeitstreffen (sog. Check-ins) wird mit der Arbeitsgruppe geklärt, an welchem Punkt man steht und welche Massnahme nötig sind, um die Ziele zu erreichen.
Spazi avert 2026
Am Donnerstag, 5. März 2026 findet der Spazi avert 2026 in Chur statt. Der Spazi avert ist ein offener Raum für Kultur- und Tourismusschaffende aus dem ganzen Kanton, in dem sie selbst Projekte einbringen und gestalten, die den Kulturtourismus in Graubünden auf ein neues Level heben.