Rückblick.
Spazi avert 2026
Gemeinsam anpacken.
Gebündelte Kräfte für den Kulturtourismus
Erneut kamen rund 60 engagierte Fachleute aus Kultur und Tourismus in der Werkstatt Chur zusammen. Der Fokus des Tages lag darauf, von der Idee direkt ins Handeln zu kommen. In einem offenen Prozess wurden konkrete Projektvorschläge präsentiert, diskutiert und weiterentwickelt, um das kulturtouristische Angebot in Graubünden aktiv zu gestalten.
Im Gespräch.
Mathias Balzer mit Martin Vincenz
Nach der Eröffnung durch Kaspar Howald, Projektleiter von graubünden Cultura, sorgte ein Impulsgespräch für den thematischen Einstieg. Der Kulturjournalist Mathias Balzer und Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien, beleuchteten das Spannungsfeld zwischen Kultur und Tourismus. Gemeinsam gingen sie zentralen Fragen nach:
- Warum sind Tourismusschaffende bei der Zusammenarbeit mit der Kultur oft noch zurückhaltend?
- Welches Potenzial steckt wirklich im Kulturtourismus?
- Kann Graubünden zur führenden Kulturtourismusdestination im Alpenraum werden?
CUMPASS.
Eine Navigationshilfe für Kulturtourismus im Alpenraum
Dass aus dem Arbeitsprogramm Spazi avert & Ufficinas konkrete Resultate hervorgehen, zeigte die anschliessende Präsentation von Carla Gabrí. Sie stellte mit CUMPASS ein Projekt aus dem letztjährigen Zyklus vor.
CUMPASS dient als strategische Navigationshilfe für den Kulturtourismus. Das Instrument stellt Kulturschaffenden, Kulturinstitutionen sowie Partner:innen aus Tourismus, Wirtschaft und Politik fundierte Argumente und klare Definitionen zur Verfügung. Es unterstützt sie bei der Legitimierung, Finanzierung und strategischen Positionierung ihrer kulturtouristischen Vorhaben.
Der CUMPASS ist ein starkes Beispiel dafür, wie wir gemeinsam Ideen vom Spazi avert in die Praxis bringen können und so einen echten Mehrwert für den ganzen Kanton schaffen.
Der CUMPASS befindet sich momentan in der Vernehmlassung im Beirat und wird im Anschluss veröffentlicht.
Umsetzen.
Von Ideen zu Projekten
Nach einer kurzen Einführung in die Arbeitsweise und die Vorstellung der Expert:innen begann die kreative Phase des Events:
- 90-Sekunden-Pitches: Alle Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, ihre Ideen zur Förderung von Tourismus und Kultur in Graubünden zu präsentieren. Beeindruckende 15 Ideen kamen zusammen!
- Eintauchen: In drei Arbeitsrunden à 50 Minuten wurden jeweils fünf Ideen intensiv diskutiert. Die Teilnehmenden brachten ihre Perspektiven aktiv ein, tauschten Gedanken aus und hielten zentrale Erkenntnisse auf Flipcharts fest.
- Festklopfen: In der letzten Phase wurden Ziele für den OKR-Zyklus definiert und die Ergebnisse aus den Arbeitsrunden gegenseitig präsentiert.
Miro.
Die Ideen im Überblick
Im Miro Board sind alle Projekte ersichtlich, die am diesjährigen Spazi avert zusammengekommen sind.
Wie geht es weiter?
Die nächsten Termine
- Die Teilnehmenden erhalten bis Ende März eine Mitteilung, ob ihr Projekt in den Ufficinas weiter bearbeitet werden kann.
- Am 4. Juni 2026 folgt die Ufficina #03. Bis dahin werden die Ideen weiterentwickelt und erste konkrete Massnahmen umgesetzt.
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Mehr zum Arbeitsprogramm?
Spazi avert & Ufficinas
Erfahren Sie mehr über das Arbeitsprogramm «Spazi avert & Ufficinas», das Akteurinnen und Akteure vernetzt, um die kultur(touristische) Produktion im Kanton voranzubringen.
