News 24.04.2026
Kulturelle Vielfalt ist eine Chance für den Tourismus
Das Unterengadin und die Val Müstair verfügen über einen reichen kulturellen Schatz. Ein Regionsprofil zeigt nun erstmals umfassend auf, welches Potenzial in diesem Erbe für den Tourismus steckt und wo die Region noch nachlegen muss.
Das kürzlich veröffentlichte «Regionsprofil Kultur Engiadina Bassa/Val Müstair» beantwortet die Frage, welche kulturellen Ressourcen der Region eine echte touristische Relevanz aufweisen. Es handelt sich um eine Publikation, welche das Institut für Kulturforschung Graubünden (ikg) im Rahmen des Projekts Graubünden Cultura erarbeiten liess. «Im Gegensatz zu einem Inventar, das alles auflistet, präsentiert es eine kuratierte Auswahl», erklärt Flurina Graf, Senior Researcher beim ikg. Sieben Autorinnen und Autoren beleuchten darin Themen wie Architektur, Kunst und Museen, Sprache und Literatur, Musik, Handwerk, Mineralquellen sowie Kulturlandschaft und Wasser.
Ein Blick in das Profil zeigt: Die Region bietet kulturell schon sehr vieles. Institutionen wie das Nationalparkzentrum, das Kloster St. Johann, das Muzeum Susch oder die Fundaziun Not Vital gelten als Alleinstellungsmerkmale. Als besonders vielversprechend wird das Ensemble Nairs hervorgehoben, wo Bäderkultur, Architektur und Kunst aufeinandertreffen. «Der Zeitpunkt wäre ideal zur Erarbeitung einer gemeinsamen Positionierung», so eine Erkenntnis des Profils. Insgesamt bietet das Regionsprofil für Akteurinnen und Akteure aus Tourismus, Kultur und Regionalentwicklung eine fundierte Grundlage, um die kulturellen Schätze der Region gezielt weiterzuentwickeln.
Beitrag in der Engadiner Post
Lesen Sie den vollständigen Artikel von Fadrina Hofmann in der Engadiner Post vom 21. April 2026.
Regionsprofil Engiadina Bassa / Val Müstair
Erfahren Sie mehr über das kulturtouristische Regionsprofil und die Entwicklungspotenziale der Region.